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Der
Verband Schweizerischer Konsumvereine (VSK), gegründet 1890, war die zentrale genossenschaftliche Dachorganisation zur gemeinschaftlichen Beschaffung von Waren des täglichen Bedarfs in der Schweiz. Er vertrat zahlreiche lokale Konsumvereine, bot Rückvergütungen und ging 1969/1970 im Coop (Schweiz) auf, was den Grundstein des heutigen Coop-Konzerns legte.
Wichtige Fakten zum Schweizer Konsumverein:
Ursprung: Erste Vorläufer entstanden vor 1850; der erste offizielle Konsumverein Zürich (KVZ) wurde 1851 von Karl Bürkli gegründet.
Zweck: Selbsthilfeorganisationen zur günstigen Beschaffung von Lebensmitteln und Waren, oft verbunden mit genossenschaftlichen Prinzipien (Rochdale-Prinzipien).
Struktur: Der 1890 gegründete VSK (ab 1970 Coop) vereinte die lokalen Genossenschaften, um durch Grosshandelseinkäufe und eigene Produktion bessere Preise zu erzielen.
Rückvergütung: Mitglieder erhielten eine Rückvergütung basierend auf ihrem Einkaufsvolumen, ein System, das bis zur Einführung von Nettopreisen bei Coop 1974 prägend war.
Bedeutung: Konsumvereine waren eng mit der Arbeiterbewegung verbunden und prägten die schweizerische Einzelhandelslandschaft im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Heute sind die ursprünglichen Konsumvereine weitgehend in der Genossenschaft Coop aufgegangen
https://archive.org/details/schweiz.-konsum-verein-1910-27/Schweiz.Konsum-Verein_1910_09/page/n1/mode/2up?q=%22Antony%22